Spurensuche - Eine Reise durch Ort und Zeit

Die Dauerausstellung bietet dem Publikum eine Reise durch Ort und Zeit. Mit einem angepassten Ortsplan in der Hand können die Besucherinnen und Besucher die ausgewählten Ereignisse und Vorkommnisse in der Gemeinde verorten. Ein Nashorn im Tobel, Römer auf der Allmend, Spaziergängerinnen auf dem See, Fabrikgebäude am Waldrand ... auf der Zeitreise durch 15 Millionen Jahre gibt es vieles zu entdecken.

Was ist wohl auf dem Gebiet der Gemeinde Küsnacht im Verlaufe der Zeit alles passiert? Einige vergangene Ereignisse werden für immer verborgen bleiben, andere kommen durch Funde unter oder über der Erde, durch Forschungen oder Erlebnisberichte zutage. Die Dauerausstellung im Ortsmuseum Küsnacht wählt ein paar der entdeckten Spuren der Vergangenheit aus und ermöglicht so eine Reise an Orte und Zeiten der Küsnachter Geschichte.

 

Panorama-Ansicht Foto: Virtuell Tour - Urs Rusterholz

Klicken Sie in das Panaroma-Bild und werfen Sie einen Rund-um-Blick auf einen Teil unserer Dauerausstellung.

 

Foto: Urs Rusterholz www.getvisual.ch

 

Bunte Orientierungshilfe

Die Themen der Dauerausstellung sind nach der zeitlichen Reihenfolge, aber auch nach dem Ort der Spuren geordnet. Wo fand wann was statt, wo hat man was gefunden und entdeckt? Der Museumsrundgang beginnt im Tobel vor 15 Millionen Jahren und endet am Schübelweiher in der heutigen Zeit. Die verschiedenen Epochen sind durch verschiedene Farben in der Ausstellung erkennbar. Auf der angepassten Gemeindekarte findet man die Fundorte in der entsprechenden Farbe der Zeit durchnummeriert. Zudem wird der Bezug zur heutigen Situation anhand von eigens hergestellten, aktuellen Fotos geschaffen. Das Museum ermuntert seine Besucherinnen und Besucher, ausserhalb des Museums den Spuren der Küsnachter Geschichte auch an Ort und Stelle nachzugehen.

 Tante Emma-Laden und historisch eingerichtete Küche

IMG 1264IMG 1319Auf dem Rundgang durch die Dauerausstellung können die Besucherinnen und Besucher ausserdem im liebevoll ausgestatteten Tante-Emma-Laden oder in der historisch eingerichteten Küche in Erinnerungen schwelgen oder staunen, wie die Waschmittelverpackungen und andere Gegenstände des täglichen Gebrauchs früher aussahen.

 

 

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ab 23. Februar 2014
doozmaal – Hörspiele zum Anschauen

Wieso gab es glibberig-kalte Eier? Was verschenkt Tante Emma an die Kinder?
Neue Hörinstallationen beleben die Museumsküche und den Tante-Emma-Laden mit Geschichten und Erinnerungen. Sie regen zum Erzählen, Schauen und Staunen an.

Das Publikum betritt den Tante-Emma-Laden und geht zugleich auf eine bildliche und akustische Reise in die Zeit um 1950. Man hört, wie ein Kind den Laden betritt und mit Tante Emma ins Gespräch kommt: Glänzende Nylon-Zahnbürsten und abgepacktes Toilettenpapier konnten Kinder damals noch in Staunen versetzen. Tritt der Besucher in die Museumsküche, hört er einem Kaffeekränzchen zweier Damen zu, die sich an die Zeit vor Mixer und Abwaschmaschine zurückerinnern. Die Küsnachterinnen mit Jahrgängen 1920 und 1923 können das Publikum auf eine persönliche Zeitreise mitnehmen. Durch die erzählten Erinnerungen wird der Blick auf die unterschiedlichen Dinge in der Küche gelenkt, rätselhafte Objekte erhalten so eine Geschichte. Dazwischen erklingen alte Werbesprüche für die damals neusten Küchengeräte, die 1950 erst für wenige Haushalte erschwinglich waren. Zudem lädt ein eigens kreiertes Memory mit speziellen Spielregeln Klein und Gross zum kniffligen Mitspielen ein.

 

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Shopping und Recycling wie «doozmaal», Küsnachter 27.2.2014

Für 80 Rappen gab es zwei Birnen und eine Tafel Schokolade, Zürichsee-Zeitung, 26.2.2014

Herzlichen Dank für die finanzielle Unterstützung an: SK Stiftung Küsnacht

 

Weitere Informationen zur «doozmaal» finden Sie im Medientext und im Flyer

 

 
 
 

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Impressum

Spurensuche – Eine Reise durch Ort und Zeit

Dauerausstellung im Ortsmuseum Küsnacht

Projektleitung, Konzept & Erarbeitung Inhalte, Texte sowie Hörstation „Erinnerungen"

Elisabeth Abgottspon, Ortsmuseum Küsnacht

Ausstellungsgestaltung

Tanja Gentina, tangent.ch, Zürich

Ausführungsplanung

Ute Schweizerhof, Zürich

Ausstellungsgrafik

Uz Hochstrasser, visuelle gestaltung, Zürich

Fotos „Orte der Spuren", 21. Jh.

Alex Wydler, Zürich

Weitere Fotos, Illustrationen und Videos

Hinweise sind bei den weiteren Fotos, Illustrationen und Videos soweit bekannt direkt bei den Abbildungen vermerkt

Projektassistenz

Nadina Derungs, Angélique Oberholzer, Ortsmuseum Küsnacht

Wissenschaftliche Mitarbeit

Nadina Derungs, Ortsmuseum Küsnacht

Lektorat

Ralf Freund, Küsnacht

Lichtkonzept und Vitrinenbeleuchtung

fokusform GmbH, Zürich

Aufbauteam und Malerarbeiten Ausstellungsmöbel

Mustapha Camara, Mortimer Chen, Marsha Jäggi, Oliver Meier, Angélique Oberholzer, Ute Schweizerhof

Schreinerarbeiten Ausstellungsmöbel

Heinz Rothmayr, Küsnacht

Beleuchtung Decke

Ralph Steiner, Heeb & Enzler AG, Küsnacht

Druck

Sautercopy, Zürich
Gwerder ART AG, Zürich

Hörstation „Modell Komturei/Kirche"

Sprecher: Franziskus Abgottspon (Ansagen), Walter Baumgartner (Ludwig Snell), Christian Schmid (Komtur Schmid), Diego Valsecchi (Thomas Scherr)
Technik: Klaus Grimmer, Ballhorn-Studio, Winterthur

Computerstationen / Fotoarchiv

Digitalisierung und Datenbank: Silvia Spescha, DSS Data-Design Spescha, Untersiggenthal
Einscannen und Inventarisieren: Barbara Hardmeyer, Dieter Kaul, Küsnacht

Fachliche Beratung Inhalte

Alfred Egli, Küsnacht; Historisches Museum Thurgau (Peter Bretscher); Kantonsarchäologie Zürich (Christian Bader, Markus Graf, Beat Horisberger, Patrick Nagy, Stefan Schreyer); Museum für Urgeschichte(n) Zug (Ulrich Eberli), Münzkabinett Winterthur (Benedikt Zäch)

Dank für fachliche Beratung oder andere Mithilfe bei der Umsetzung

Dragan Cvijanović, Heinrich Dimmler, Urs Eichenberger, Hans-Peter Fehr, Mischa Gallati, Felix Geiger, Gemeinde Küsnacht/Abteilung Hochbau und Planung (Katja Büchi, Daniel Dahinden, Walter Gross, Gina Schmid), Gemeinde Küsnacht/Abteilung Tiefbau (Albi Thrier), Rosmarie Guggenbühl, Beat Gugger, Nicole Hatik, Andri und Anita Holenweger, katholische und reformierte Kirchgemeinden Küsnacht (Finanzierung des Komturei-Modells), Ueli Krebs, Theaterverein und Schauspielgruppe „Die Kulisse" Küsnacht, Ueli Maag, Stefan Muggli, Magdalena Polivka, Helene Schulthess, Seerettungsdienst Küsnacht-Erlenbach (Peter Dozza), Nicole Steinmann, Max Terlinden, Max Trachsler, Arian, Melvin, Noë und Peer Zeller

 

doozmaal – Hörspiele zum Anschauen

… im Tante-Emma-Laden und in der Küche, Aufnahmen 2013

Projektleitung, inhaltliches Konzept

Elisabeth Abgottspon, Ortsmuseum Küsnacht

Szenografie, Konzept und Umsetzung

Elisabeth Wegmann, T_Raumfahrt, Winterthur

Technik, Schnitt

Pascal Grütter, Klangwelten, Zürich

Fotos Memory, Projektassistenz

Franziska Hess, Ortsmuseum Küsnacht

Sprecher und Sprecherinnen

Christian Liniger, Schauspieler, Zürich (Museumsbesucher, Werbung)
Susanne Odermatt, Schauspielerin, Zürich (Verkäuferin, Werbung)
Franziska von Fischer, Schauspielerin, Zürich (Kuratorin)
Lionelle Ringli, Mädchenstimme Tante-Emma-Laden
Laura Häberli, Gespräch «Küche», Jg. 1923
Verena Weilenmann, Gespräch «Küche», Jg. 1920

Duft

Andreas Wilhelm, Wilhelm Perfume, Zürich

Ausschnitt Lied

Margrit Rainer (Frau Waas), aus: Jim Knopf, Universal Music GmbH 1971

Finanzielle Unterstützung Hörinstallationen

SK Stiftung Küsnacht

Herzlichen Dank für die Unterstützung betreffend Dauerausstellung und Hörinstallationen:

An das ganze Aufsichtsteam, an unsere Gönnerinnen und Gönner, an die Genosschafterinnen und Genossenschafter
der ehemaligen Sparkasse Küsnacht sowie an die Kulturelle Vereinigung Küsnacht!